Zwischen Gefühl und Emotion (auch Gefühlsbewegung genannt) – mit Beispiel aus der Praxis

Zwischen Gefühl und Emotion (auch Gefühlsbewegung genannt) – mit Beispiel aus der Praxis

Bezeichnender Weise beginne ich mit dem Schreiben dieses Beitrags während eines Kurztrips an den Lago Maggiore, in Luino – Italien, dem Land, in dem diese besondere europäische Spezies von Menschen lebt, die für viele von uns der Inbegriff von Südländern darstellt, die in der Lage sind, ihre Emotionen auf eine bemerkenswert intensive Art auszuleben. Chapeau, wie der Franzose zu sagen pflegt.

Über viele Jahre war ich mir nicht sicher, ob es überhaupt einen Unterschied zwischen Gefühl und Emotion gibt. Bin somit auch Wikipedia dankbar, das die Emotion auch als Gefühlsbewegung bezeichnet. Genau so empfinde ich das auch und bin überzeugt davon, dass es sinnvoll ist, zwischen diesen beiden Begriffen eine klare Trennung vornehmen zu können und auch zu müssen.

Warum beharre ich darauf?

Nun, wie ich bereits in anderen Beiträgen erwähnte, gibt es für mich nur die beiden Urgefühle, nämlich Liebe und Angst. Im Gegensatz dazu sind Emotionen Gefühle in Bewegung. Aus der Angst heraus landen wir in Emotionen, die für uns in der Regel physisch wie psychisch eher belastend sind. Dazu gehört: Wut, Zorn, Ablehnung, Hass, Mitleid, Verachtung, Stress, etc. Leben wir dagegen das Gefühl der Liebe bis in ein bewegtes Gefühl hinein aus, dann impliziert dies Emotionen wie: Freude, Lachen, Zufriedenheit, Mitgefühl, Annahme, Respekt, Toleranz, etc.

Ängstliche tun viel, nur weil sie immerzu ihren Mut beweisen müssen.

(Ein Zitat von Frank Wild, der es mit größter physischer wie psychischer Anstrengung zu Beginn des letzten Jahrhunderts schaffte, 21 Männer über einen Zeitraum von 119 Tagen auf einem Schiff eingeschlossen im Packeis der Antarktis ‚bei Laune zu halten’, bis letztlich durch den Kapitän Hilfe kam. Dabei ließ er die Männer zum Zeitvertreib sogar Fußball auf dem Eis spielen.

Aus dem Buch ‚WILD oder der letzte Trip auf Erden’ von Reinhold Messner)

Welcher Zusammenhang besteht nun zwischen Liebe und Angst?

Am besten beschreibt für mich der Titel eines Buches von Erich Fromm die Antwort auf diese Frage: „Lieben heißt die Angst verlieren“. Je mehr Ängste wir reduzieren, verlieren, für mich eher umwandeln, desto mehr und tiefer sind wir in der Lage zu lieben. Somit ein eindeutiger Zusammenhang und dazwischen gibt es nichts. Entweder wir handeln aus einem Gefühl der Angst oder aus einem Gefühl der Liebe heraus.

Wie das Zitat weiter oben erahnen lässt, ist es uns sehr schwer möglich, in dem Zustand der Angst zu verweilen. Einfach weil es zu schmerzhaft ist, diese Angst zu fühlen. Deswegen neigen wir dazu, stattdessen immer wieder ins Tun zu verfallen, was dann oftmals in der Emotion des Aktionismus’ endet.

Es ist somit bewusst oder unbewusst unser einziges Ziel hier auf Erden – Angst in Liebe umzuwandeln. Alles andere resultiert daraus. Allein dadurch werden wir erfolgreicher (Geist), gesünder (Körper), weiser (Seele) und glücklicher (Psyche).

Warum kommt der ‚Stellschraube‘ Psyche hier eine so elementare Bedeutung zu?

Weil je mehr ich aus dem Zustand der Liebe heraus agiere, umso leichter lerne und setze ich um, was dem Geist zugute kommt, umso weniger trage ich Blockaden und deren schmerzhafte Ergebnisse über den Körper aus, und umso mehr steigere ich das Bewusstseinsniveau der Seele.

Deswegen habe ich für mich auch diesen Slogan gewählt:

„Das Selbst (bestehend aus Geist, Körper, Seele und Psyche) … ganzheitlich entwickeln“.

Daher möchte ich eine solche Entscheidung nicht aus der Emotion heraus treffen.

(Sami Khedira, der deutsche Fußballweltmeister, in einem Interview, das er der BILD-Zeitung in deren Ausgabe vom 29.6.2018 unmittelbar nach dem schmachvollen Ausscheiden in der Vorrunde der WM 2018 in Russland gab, auf die Frage: „Treten Sie zurück?“)

Welchen Einfluß haben nun die Emotionen auf die beiden Gefühle und umgekehrt?

Wie das Zitat weiter oben eindeutig und zu Recht offenbart, ist es nicht ratsam aus einem Zustand der Emotion heraus, eine Entscheidung zu fällen.

Warum ist das so?

Nun, weil in diesem Zustand der Zugang zum Gefühl, sowohl dem der Angst als auch dem der Liebe, abgeschnitten ist. Im Falle von Sami Khedira mag es eine schockartige, maßlose Enttäuschung über das nicht erwartete, frühzeitige Ausscheiden bei der WM in Russland gewesen sein – trotz Weltmeistertitel 2014 musste er sich nun mit dem historisch einzigartig frühen ‚Ausstieg‘ auseinandersetzen. Jede noch so vermeintlich kluge Äußerung hätte gegen ihn ausgelegt werden können. Jede Entscheidung in diesem Zustand hätte sich nach einer entsprechenden Verarbeitung der Emotion und möglicher Weise eher aus dem Gefühl der Liebe heraus gefällt, als falsch herausstellen können. Sami hat für mich genau richtig geantwortet. Nun, er ist natürlich erfahren im Umgang mit seinen Emotionen unmittelbar nach Spielende und selbst einige Tage danach, sollte der Tiefschlag sich so dramatisch darstellen wie in diesem Fall.

Klar also, dass ein Gefühl niemals mit einer Emotion verwechselt werden darf, oder?

Trotzdem sind auch Emotionen ähnlich wichtig wie Gefühle. Die Interdependenz zwischen den beiden hilft uns ja gerade dabei, zu wachsen. Befinde ich mich auf der emotionalen Ebene, gibt mir das entsprechend stark verankerte Verhaltensmuster die Chance, Zugang zu der darunter liegenden Angst zu bekommen, um diese in Liebe umzuwandeln. Die Emotion ist wie ein Engel, der mich ab der meistens in der Kindheit getriggerten Angst begleitet und mich immer heftiger darauf hinweist, dass diese dafür verantwortliche Angst nun endgültig ihren Dienst als Schutz- oder Antriebsenergie erfüllt hat und nunmehr endlich in Liebe umgewandelt werden möchte. Die Angst wiederum, die als solche zunächst nicht erkennbar ist, ist im Gegenzug dankbar dafür, dass sich ihr die Emotion als ihr einziges Ausdrucksmittel zur Verfügung stellt. Es handelt sich hier somit eindeutig um eine WIN/WIN-Situation, sollte ich, als ‚Wirt‘, tatsächlich in der Lage sein, diese natürliche Symbiose als eine solche mir immensen Nutzen stiftende erkennen zu können.

Tue ich das bewusst, ja dann bin ich sogar dankbar dafür, dass ich aus dieser vermeintlichen Abhängigkeit zwischen Gefühl und Emotion ein für mein System schönes und positives Ergebnis erzielen kann.

Und wie geht das?

Wenn sich Muster wiederholen, muss man natürlich tiefer gehen. Das müssten auch die Trainer beantworten, wie sie das lösen wollen.

(Zitat von Oliver Bierhoff, Team-Manager der deutschen Fußballnationalmannschaft, in einem Artikel der FAZ vom 5.7.2018 mit dem Titel ‚Knallharte Nichtanalyse‘. Geäußert hatte Bierhoff diesen Satz bereits nach der ersten Turnierniederlage gegen Mexiko.)

Mit diesem Zitat wird für mich so klar zum Ausdruck gebracht, was wir tun müssen, wenn sich unsere Muster, unsere Blockaden, unsere Emotionen in bestimmten ähnlichen Situationen immer wieder wiederholen und zwar, zwanghaft, automatisch und immer heftiger wahrnehmbar:

TIEFER GEHEN.

Im Falle der Nationalmannschaft hatte sich das bereits mit der ‚Niederlagenserie‘ schon vor der WM angedeutet. Also passierte nichts wirklich Überraschendes außer einer Sache: keiner weiß, wie das geht, TIEFER ZU GEHEN.

Was bedeutet das?

Im Falle eines individuellen Musters heißt es, durch eine Umwandlung auf die Ebene der Gefühle zu gelangen, dort für eine Weile zu bleiben, bis die Angst durch von ihr offensichtlich gesendete Signale entscheidet, sich in Liebe umzuwandeln. Das ist ein solch erlösender Prozess, wenn man dem Körper nach einer solchen Sitzung zudem etwa zwei Tage Zeit gibt, mit den geistig erarbeiteten Errungenschaften umzugehen und diese auch im physischen System vollkommen zu integrieren. Danach fühle ich mich einfach wohler und glücklicher.

Im Nachgang zu diesen eher theoretischen Betrachtungsweisen möchte ich Dir nun ein aktuelles Beispiel aus der Praxis schildern, um Dich tiefer und konkreter mit der Thematik vertraut zu machen.

Habe einem Neukunden am 14.7.2018, genau einen Monat nach seiner ersten Umwandlung, folgende Frage gestellt:

„Hi Stefan, wie fühlst Du Dich nach nunmehr einem Monat seit Deiner ersten Umwandlung?“

Meine Anmerkungen zu seiner wunderbar anschaulichen Antwort habe ich einfach an der entsprechenden Stelle eingefügt.

Hallo Volker, vielen Dank für deine Nachfrage. Irgendwie hat sich was geändert.. es ist als wäre ich durch eine Mauer gegangen. Jetzt stehe ich in einer Welt und weiß nicht wohin😳

Anmerkung Volker:

Wunderbare Beschreibung dessen, was Du wie wahrgenommen hast. Ohne großartig zu spekulieren, kann ich Dir bestätigen, dass Du tatsächlich in irgend einer Weise Deine ‚Mauer‘ zu den beiden Gefühlen, nämlich der Liebe und der Angst, durchstoßen hast. Sicherlich kennst Du bereits Liebesgefühle, wie zu Deiner lieben ‚Seelenpartnerin‘ und wurdest sicherlich auch schon mit Ängsten konfrontiert. Dieses Mal ist es jedoch so, dass Du selbst eine emotionale Blockade dazu genutzt hast, ihrer Ursache auf den Grund zu gehen und damit die dafür verantwortliche Angst in Liebesenergie umzuwandeln. Danke Dir dafür, dass Du Dich nicht damit zufrieden gegeben hast, damit einfach weiter zu leben, sondern akribisch nach einer ‚Erlösung‘ suchtest. Auch möchte ich Dich dazu beglückwünschen, denn es ist nicht ganz so einfach, sich seinen Ängsten zu stellen. Die meisten Mitmenschen bevorzugen immer wieder mit und in der Blockade zu leben, statt sich dem tieferen Innern zuzuwenden, um dann im Außen andere Ergebnisse zu erzielen und einfach sukzessive glücklicher zu leben.

Jetzt könntest Du also einfach Dein neues, leicht erhöhtes Glücksniveau genießen und Dich der nächsten Angst stellen, sobald die emotionale Blockade Dich zu stark in Deinem Alltag behindert.

https://g.co/kgs/hwCMGj

Stefan:

Manchmal fühlt es sich richtig gut an, dann ist das gute Gefühl wieder lange Zeit weg. Die alte beklemmende Angst lähmt mich noch oft.. was mich viel traurig macht und viel Energie kostet.

Anmerkung Volker:

Du kannst Dir das mit den Ängsten und den daraus entstehenden Blockaden vorstellen wie bei einer Zwiebel. So wie sich die Verhaltensmuster (= Blockaden, Emotionen, ‚Kopfkino‘, etc.) in den jeweiligen schmerzhaften Interaktionen zwischen Dir und Deinen lieben Eltern sowie weiteren Erziehungspersonen oder Familienmitgliedern in den ersten sieben Jahren Deiner Kindheit gebildet haben, so geht es nun darum, die entstandenen Blockaden wie bei einer Zwiebel, Schale für Schale zu transformieren. Es handelt sich dabei immer um unterschiedliche, andere Ängste, die die Blockaden verursachen. Hatte selbst in den wohl letzten 15 Jahren etwa 120 Umwandlungen. Allein in den letzten 9 Monaten konnte ich 13 Ängste umwandeln. Getriggert hauptsächlich durch eine Frau, die mir so wunderbar die ‚Knöpfe drückt‘, weil ich besondere Gefühle für sie empfinde. Da wo die Liebe am größten ist, ist es die Angst auch. Auch sie betrachte ich wie einen mich begleitenden Engel und bin einfach nur dankbar dafür.

Getreu dem Motto eines Satzes aus dem Lied von ABBA weiter oben:

I believe in Angels, something good in everything I see … Ich glaube an Engel, an etwas Gutes, in all dem, was ich sehe …

Ein anderes schönes Beispiel ist Anna, die ich seit knapp 9 Monaten fast täglich begleite. In dieser Zeit hatte sie 18 Umwandlungen, erfuhr jedoch eine Entwicklung, derer ich mich selbst nicht erinnern kann. Unfassbare Fortschritte, wie sie selbst es immer wieder auf eine schöne Weise wiederholt, mir das zu bestätigen. Wir hatten heute wieder eine solche Sitzung, die so fruchtbar war.

Face-to-Face, FaceTime-Video, Whattsapp- oder einfaches Telefonat – es spielt keine Rolle, wie, wo oder wann. Wenn sich die Blockade zeigt, bin ich für sie da. Sie war vorher bei ‚zig‘ Ärzten, Therapeuten und Heilpraktikern. Jetzt lässt sie ihre Selbstheilungskräfte nur noch über Umwandlungen aktivieren und hat auch andere bereits davon überzeugt.

Seit ich diesen Weg so akribisch nach Innen gehe, lieber Stefan, habe ich kaum noch Verletzungen oder Krankheiten, kenne keine depressiven Phasen mehr, erfreue mich an der Entwicklung meiner Kinder sowie derjenigen der Großfamilie, Freunde und Bekannte und mein finanzielles Polster erlaubt mir auch, die eine oder andere Reise mehr zu unternehmen. Was mich jedoch am meisten beeindruckt, ist, wie ich mit mir täglich glücklicher werde.

Also, wenn Du spürst, dass es Zeit für die nächste Schicht / Zwiebelschale ist, quäl Dich nicht weiter damit, sondern rufe mich an, und ich werde Dir sehr gerne weiterhelfen. Weiß nicht wieso, das so ist, aber auch ich kann mich selbst nicht umwandeln. Dafür steht mir Dorothea so wie ich ihr auch immer zeitnah und gerne zur Verfügung.

Es ergibt für mich einfach keinen Sinn mehr, zu leiden. Sobald sich die Blockade zeigt, gehe ich in die Angst. Dann dauert es etwa zwei Tage bis die auch körperliche Integration abgeschlossen ist, und dann kann ich zumindest zur Zeit für weitere drei Wochen den ‚Fluss’ des Lebens genießen.

Hatte auch schon eine Phase von etwa drei Jahren zwischen 2014 und 2017, während der ich insgesamt nur drei Umwandlungen benötigte. Es ist ganz unterschiedlich und hängt auch von den Zielen der Menschen ab.

Manche kommen zu mir alle 4-6 Wochen, manche alle drei Monate und dann wieder welche, wie Anna, Dorothea, Yulia und meine Tochter Fabienne, sobald sie der Blockade gewahr werden. Wir wollen alle nicht mehr leiden und akzeptieren somit, wenn sich die Blockaden zeigen. Das ist ein möglicher Weg, wie wir unser Liebesniveau durch das Umwandeln der Ängste steigern können. Ein anderer Weg besteht darin, über Erfahrungen im Außen, die dann immer mit Kollateralschmerzen /-Schäden einhergehen. Diesen Weg gehen wir ohnehin alle, jedoch eher unbewusst.

Stefan:

Trotz allem tauchen immer wieder Bilder auf aus meiner Kindheit. Dann fühle ich für einen Moment die gleichen Ängste wie damals. Es sind wohl alles Emotionen von früher. Das hilft manchmal Situationen besser zu bewältigen.

Anmerkung Volker:

Das ist so genial, wie Du in der Lage bist, auszudrücken, was in Dir und mit Dir passiert. So präzise und hilfreich für Außenstehende. Und das Beste von allem ist, dass Du zeitnah diese Bilder aus der Kindheit bekommst. Das ist für mich als ‚Umwandler‘ ein Geschenk, da ich nicht viel tun muss, um in die Situation in Deiner Kindheit zu gelangen. Just zu jenem Zeitpunkt wurde durch das initiale Ereignis diejenige Angst getriggert, die sich heute in ähnlichen Situationen durch heftige Emotionen immer wieder zeigt.

Wichtig ist, dass Du u.a. durch meine Anleitung für eine Weile in dieser Angst bleibst. Diese entscheidet dann irgendwann selbst, sich in Liebesenergie umzuwandeln. Das Ego versucht jedoch meistens, diesen Transformationsprozess zu behindern, da es ein eigenes Interesse daran hat, diese Ängste, die in unserem System mitunter ein Eigenleben führen, am Überleben zu halten. Das ist für mich der eigentliche Grund dafür, dass wir nicht in der Lage sind, unsere Ängste selbst und alleine umzuwandeln. Es geht wohl irgendwie, dauert aber viel zu lange und ist so schmerzhaft.

Stefan:

Mein Wunsch wäre es das alles noch klarer und leichter wird.

Anmerkung Volker:

Genau beim Erreichen dieses sinnvollen Wunsches kann ich Dir helfen und tue es von Herzen gerne. Gönne Dir mal so etwa 3-5 Umwandlungen in den nächsten 5 Monaten und beobachte dann Deine Veränderungen. Du wirst aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen. Das kann ich bei Dir jetzt schon mit Sicherheit sagen. Warum? Weil Du wirklich Veränderungen vornehmen möchtest.

Stefan:

So das wars erst mal… ist doch ganz schön viel Text geworden… Sorry😏 LG Stefan

Abschluss Volker:

Danke Dir erneut für diesen Text, diese ‚Steilvorlage‘, um in meiner bevorzugten Fußballersprache zu bleiben, lieber Stefan. Ich musste nur noch ‚einnetzen‘ ;). Hoffe, dass es ein schönes Tor geworden ist :).

Übrigens, wurde ich gerade vom Ober in einem Lokal am Rande des Sees darauf angesprochen, ob ich Schriftsteller sei. In der Tat, bestätigte ich ihm, dass ich sehr gerne schreibe, und es somit auf eine gewisse Weise auch bin, wenngleich ich keine Gedichte oder Romane verfasse, so wie Ernest Hemingway, den er als seinen bevorzugten Schriftsteller erwähnte. Angeblich hat dieser seine schönsten Stücke auf der anderen Seite des Lago Maggiore mit Blick auf das hiesige Luino geschrieben.

Bitte entschuldige Dich bei mir niemals für zuviel Text, weil DU etwas zu sagen hast. Und damit hilfst Du mir in meinem Job. Es ist einfach nur schön, besonders für mich, wenn sich jemand wie Du die Zeit nimmt, mir ein substanzielles Feedback zu geben. Nur so kann auch ich mich hinterfragen, wenn nötig die nächste Angstschicht in Liebe umwandeln und damit gleichzeitig mein Bewusstseinsniveau steigern.

Danke und liebe Grüße aus Luino

Volker